Mitarbeitendenberatung (EAP) für kleine und mittlere Unternehmen
Jemand aus dem Team fehlt häufiger. Kurze Krankschreibungen, diffuse Beschwerden, noch keine sechs Wochen, aber die Richtung stimmt nicht. Und als Führungskraft fragen Sie sich, wie Sie das ansprechen sollen, ohne übergriffig zu werden.
Ein Krankenrückkehrgespräch erzeugt oft mehr Druck als Hilfe, und bis ein BEM greift, vergeht Zeit. Der dritte Weg: Sie bieten externe Beratung an. Ein paar vertrauliche Gespräche mit einem Sozialarbeiter, bezahlt vom Betrieb, bevor aus kurzen Ausfällen ein langer wird.
Ich bin Gunnar Keck, Sozialarbeiter (M.A.) und Heilpraktiker für Psychotherapie, und biete Mitarbeiterberatung (EAP) für kleine und mittlere Unternehmen in Waiblingen und der Region an. Seit 2019 begleite ich Menschen in Krisen, zuerst in der Suchtberatung, heute in der eigenen Praxis und als rechtlicher Betreuer. Dazu kommen Weiterbildungen in tiefenpsychologisch fundierter Suchttherapie, EMDR und Betrieblichem Eingliederungsmanagement.
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Wann externe Beratung hilft und was sie bringt
Die Gründe liegen selten nur auf einer Seite. Eine Trennung, Schulden oder die Pflege der Mutter zehren genauso an der Kraft wie Konflikte im Team, Mobbing oder die Angst um den Arbeitsplatz. Dahinter kann sich eine Erschöpfung, eine Angststörung oder eine beginnende Depression verbergen. Und nach einem schweren Arbeitsunfall oder dem Suizid einer Kollegin oder eines Kollegen braucht oft das ganze Team Unterstützung von außen.
Psychische Erkrankungen verursachen inzwischen fast ein Fünftel aller Fehltage, und sie dauern lange, im Schnitt rund vier Wochen pro Krankschreibung. In einem kleinen Betrieb merkt jeder, wenn jemand so lange fehlt. Wer früh Unterstützung bekommt, fällt seltener so lange aus, und rechnerisch reichen schon wenige vermiedene Krankheitstage, damit sich die Beratung trägt. Nebenbei entlastet es die Führungskräfte: Sie brauchen keine Therapeutinnen zu sein, haben aber etwas Konkretes, das sie anbieten können.
→ Krankenrückkehrgespräch, BEM oder externe Beratung? · Wenn die Psyche krank macht · Suizid im Betrieb
So läuft es ab, und was vertraulich bleibt
Die Führungskraft könnte zum Beispiel sagen:
„Mir fällt auf, dass Sie öfter fehlen. In Ihr Privatleben will ich mich nicht einmischen, aber ich möchte Ihnen etwas anbieten. Sie können mit einem Sozialarbeiter sprechen, vertraulich, der Betrieb zahlt. Was Sie dort besprechen, erfahre ich nicht.”
Die Person meldet sich dann selbst, per Mail, Telefon oder WhatsApp, ohne Hotline und ohne Callcenter. Die Gespräche finden in der Praxis in Waiblingen statt, online oder auf Wunsch im Betrieb. Oft reichen ein, zwei Termine. Braucht es mehr, wird gezielt weitervermittelt, und weil ich die Hilfesysteme im Rems-Murr-Kreis gut kenne, geht das ohne lange Umwege. Zeigt sich, dass ein BEM der nächste Schritt ist, begleite ich auch das, und die Person kennt mich dann schon.
Als staatlich anerkannter Sozialarbeiter unterliege ich der Schweigepflicht nach § 203 StGB. Was Mitarbeitende erzählen, bleibt bei mir, Ausnahmen gibt es nur, wo das Gesetz sie vorschreibt, etwa bei akuter Gefahr für Leib und Leben. Hat die Führungskraft die Beratung angeregt, erfährt sie höchstens, ob sie läuft oder abgeschlossen ist, und auch das nur mit Zustimmung der Person. Wer sich von selbst meldet, bleibt dem Betrieb gegenüber unbekannt. Auf der Rechnung steht nur die Zahl der Sitzungen.
Für wen und was es kostet
Gedacht ist das Angebot für kleine und mittlere Betriebe, von der Schreinerei mit fünf Leuten bis zum Ingenieurbüro mit fünfzig. Nutzen können es alle, von den Auszubildenden bis zur Geschäftsführung.
Eine Sitzung kostet 140 € (60 Minuten inklusive Umsatzsteuer). Die meisten Anliegen sind nach ein bis vier Sitzungen geklärt. Es gibt kein Abo, keine Grundgebühr und keine Mindestlaufzeit, bezahlt wird nur, was genutzt wird.
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Wie läuft die Zusammenarbeit ab und was kostet sie?
Sie entscheiden, ob Sie externe Beratung für Ihr Unternehmen anbieten möchten. Es gibt kein Abo, keine monatlichen Fixkosten, keine Mindestvertragslaufzeit. Sie zahlen nur, wenn das Angebot tatsächlich genutzt wird: 140 Euro pro Sitzung (60 Minuten). Die meisten Situationen lassen sich in ein bis vier Sitzungen klären, also 140 bis 560 Euro pro Fall. Das ist steuerlich absetzbar.
Zum Vergleich: Eine Woche Krankheitsausfall kostet etwa 800 bis 1.200 Euro Produktivitätsverlust. Klassische EAP-Programme kosten 20 bis 50 Euro pro Person und Jahr – auch wenn niemand sie nutzt.
Wir beginnen mit einem unverbindlichen Erstgespräch (kostenfrei). Wir sprechen über Ihr Unternehmen, Ihre Situation. Ich erkläre, wie externe Beratung funktioniert und wir finden eine für Sie und Ihr unternehmen passende Strategie.
Was erfahre ich als Arbeitgeber oder Führungskraft über die Beratungsinhalte?
Sie erfahren nur: „Die Beratung läuft“ oder „ist abgeschlossen“. Keine Details, keine Diagnosen, keine privaten Inhalte. Als Sozialarbeiter unterliege ich der Schweigepflicht nach § 203 StGB – wie Ärzte. Was Mitarbeitende mir erzählen, bleibt absolut vertraulich bei mir.
Bei Bedarf und nur mit ausdrücklicher Zustimmung der betroffenen Person kann ich mitteilen: „Es braucht weitere Schritte“ – zum Beispiel wenn eine Weitervermittlung nötig ist oder BEM in Betracht kommt. Aber auch dann erfahren Sie keine inhaltlichen Details. Diese rechtlich geschützte Schweigepflicht ist oft der Grund, warum Menschen sich überhaupt öffnen können – sie wissen: Das bleibt wirklich vertraulich.
Funktioniert das auch bei sehr kleinen Teams?
Ja. Wo jeder jeden kennt, ist Vertraulichkeit schwieriger, dafür finden wir eigene Wege, etwa die direkte Kontaktaufnahme ohne Umweg über die Führungskraft oder Termine außerhalb der Arbeitszeit.
Wie unterscheidet sich das von BEM?
BEM ist vorgeschrieben, wenn jemand innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen arbeitsunfähig war. Die externe Beratung setzt vorher an. Beides schließt sich nicht aus.
Wie nehmen Mitarbeitende Kontakt auf? Geht das auch online?
Mitarbeitende können direkt Kontakt aufnehmen – per E-Mail, Telefon oder WhatsApp. Keine Hotline, kein Callcenter. Ich melde mich persönlich zurück. Termine sind flexibel: In meiner Praxis in Waiblingen, bei Ihnen im Betrieb (wenn gewünscht) oder online per Video-Call.
Wenn Sie als Mitarbeitende dieses Angebot in Ihrem Unternehmen noch nicht haben, können Sie mich trotzdem ansprechen. Wir finden eine Lösung – entweder sprechen wir mit Ihrem Arbeitgeber über die Einführung externer Beratung, oder Sie nutzen meine psychotherapeutischen Angebote privat.
Kann ich als Mitarbeitende auch anonym anfragen?
Ja. Wenn Sie unsicher sind, ob externe Beratung für Ihre Situation passt, können Sie anonym anfragen – per E-Mail oder Telefon, ohne Namen zu nennen. Wir klären im Gespräch, ob und wie ich helfen kann.
Wenn Sie sich dann für Beratung entscheiden und Ihr Arbeitgeber das Angebot bereitstellt, läuft die Abrechnung über die Firma – aber Ihr Arbeitgeber erfährt nicht, wer das Angebot nutzt. Nur, dass es genutzt wird. Absolute Vertraulichkeit ist garantiert.
SOZIALARBEITER M.A.
HEILPRAKTIKER PSYCHOTHERAPIE
TIEFENPSYCH. SUCHTTHERAPEUT (DRV/GKV)
YOGA-/MEDITATIONSLEHRER
Gunnar Keck




