5 Minuten. Nur für dich.

5 Minuten. Nur für dich.

Du brauchst keine Stunde, keine Verabredung, keine Vorbereitung.

Manchmal reicht ein einziger Moment des Innehaltens um zu spüren, was gerade wirklich los ist.

Nicht als Lösung. Sondern als erster Schritt zurück zu dir.

Diese drei Übungen kannst du überall machen – vor dem Schaufenster, auf einer Parkbank oder zuhause auf dem Sofa.

Übung 1: Am Schaufenster oder auf einer Bank

Komm an.
Schließ die Augen.
Hör kurz hin – was nimmst du gerade wahr?
Stell dir den Ort vor deinem inneren Auge vor.
Spür den Ort an dem du bist, um dich herum.
Er trägt dich. Für diesen Moment.

Nimm bewusst die Bank war, auf der du sitzt.

Welche Geräusche nimmst du wahr?
Was siehst du?

Richte deine Aufmerksamkeit auf dich.
Wie fühlt es sich gerade an, du zu sein?

Was beschäftigt dich?
Was brauchst du?

Lass es wirken.

Öffne die Augen.

Übung 2: Unterwegs – für die Mittagspause

Komm an.
Schließ die Augen.
Hör kurz hin – was nimmst du gerade wahr?
Stell dir den Ort vor deinem inneren Auge vor.
Spür den Ort unter dir, um dich herum.
Er trägt dich. Für diesen Moment.

Fünf Dinge. Jetzt.

Nenn innerlich fünf Dinge die du siehst.
Vier Dinge die du hörst.
Drei Dinge die du körperlich spürst –
Füße auf dem Boden, Luft auf der Haut, das Gewicht deines Körpers.

Atme einmal tief ein und aus.

Wie ist es jetzt gerade – verglichen mit vor fünf Minuten?

Öffne die Augen. 

Übung 3: Zuhause – wenn der Tag vorbei ist

Komm an.
Schließ die Augen.
Hör kurz hin – was nimmst du gerade wahr?
Stell dir den Ort vor deinem inneren Auge vor.
Spür den Ort unter dir, um dich herum.
Er trägt dich. Für diesen Moment.

Was war heute?

Setz dich hin. Kein Handy, kein Bildschirm.

Drei Fragen – eine nach der anderen.
Lass jede kurz wirken bevor du zur nächsten gehst.

Was hat mich heute beschäftigt?
Was hat mir heute gutgetan – auch wenn es klein war?
Was darf ich heute loslassen?

Du musst nichts aufschreiben.
Du musst nichts lösen.
Nur kurz hin spüren und hinschauen